Constraint-induced Movement Therapy (CIMT) bei Kindern
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Was heißt "Constraint-induced Movement Therapy"?
Bei der
“Constraint-induced Movement Therapy” (abgekürzt CIMT, früher auch „Forced Use Therapy“
genannt, manchmal auch "Handschuhtherapie") handelt es sich um eine neue Behandlungform für Kinder mit Hemiparesen
zur Verbesserung der Arm- und Handmotorik. Übersetzt heißt CIMT ungefähr:
„Bewegungstherapie mit Einschränkung der gesunden Seite“.
Wie wirkt die "Constraint-induced Movement Therapy"?
Bei der CIMT geht man davon aus, daß ein Teil der Bewegungsstörung der kranken Hand durch einen mangelnden Gebrauch der Hand bedingt ist. Die CIMT hat sich in der Rehabilitation bei Erwachsenen nach Schlaganfällen gut bewährt und ist dort eine gut erforschte Behandlungsmethode. Inzwischen gibt es auch erste sehr ermutigende Erfahrungen bei Kindern mit Hemiparese.
Wie wird die "Constraint-induced Movement Therapy" durchgeführt?
Bei der CIMT wird die gesunde Hand des Kindes mit Hemiparese für einige Zeit ruhiggestellt, meist für einige Wochen. Dazu kann ein Gips verwendet werden oder ein Handschuh. Die Nutzung eines Handschuhs hat den Vorteil, daß die Kinder sich mit der ruhiggestellten Hand noch abstützen können. Die Kinder sind dann gezwungen, die kranke Hand vermehrt einzusetzen. Während der Zeit der Ruhigstellung führen die Kinder mit der kranken Hand gezielte Aktivitäten durch. Diese werden von erfahrenen Therapeuten überwacht.
CIMT kann auch gut bei älteren Kindern und Jugendlichen eingesetzt werden, z.B. im Rahmen eines Ferienlagers. Die Therapie wird bisher aber nur an sehr wenigen Stellen durchgeführt, meist im Rahmen von Studien.
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