Medikamentöse Behandlung
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Zur Behandlung von Bewegungsstörungen werden selten auch Medikamente (in Form von Tabletten oder Flüssigkeit) eingesetzt. Z.B. gibt es Medikamente zur Behandlung der Spastik. Diese wirken hauptsächlich auf die rumpfnahen Muskeln. Leider benötigt man hierfür hohe Dosierungen, die dann leicht zu Nebenwirkungen, hauptsächlich in Form von Müdigkeit führen. In Einzelfällen kann es aber sinnvoll sein, diese Behandlung zu versuchen und eine Dosierung zu finden, die gerade eben wirkt ohne daß Nebenwirkungen auftreten. Neuerdings gibt es auch die Möglichkeit, Medikamente über eine Medikamentenpumpe zuzuführen. Auch zur Unterdrückung überschießender und unwillkürlicher Bewegungen gibt es Medikamente, die aber nicht immer helfen und im Einzelfall ausgetestet werden müssen. Bei dem seltenen Sonderfall der Dopa-sensitiven Dystonie normalisieren sich die Bewegungen unter der medikamentösen Behandlung vollständig. Eine spezielle medikamentöse Behandlung ist die Behandlung mit Botulinumtoxin.
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